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Flora Incognita

App zur Pflanzenbestimmung per Foto: Eine KI erkennt Wildpflanzen und zeigt Steckbriefe.

App öffnen (öffnet in neuem Tab)TU Ilmenau und Max-Planck-Institut für Biogeochemie Jena
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Was bedeutet die Ampel?

1Wofür?

Schüler:innen fotografieren auf dem Schulgelände Blüte, Blatt oder Wuchsform und erhalten einen Bestimmungsvorschlag mit Steckbrief. Die Funde werden in einer Liste oder einem E-Book gesammelt; dabei lässt sich besprechen, wie die Erkennung funktioniert.

2Warum stärkt das Vielfalt?

Bestimmen gelingt über Foto und eigenes Erkunden; dieser Zugang über Bild und Handeln steht vielen offen. Zugleich ist die App ein Anlass, über KI, Trainingsdaten und Fehlerkennungen zu sprechen (Ebene 5).

3So im Unterricht

  1. Vorbereiten: App installieren, die Standortfreigabe klären und ein Gebiet auf dem Schulgelände festlegen.
  2. Im Unterricht: In Teams Pflanzen aus mehreren Perspektiven fotografieren, die Vorschläge mit dem Steckbrief prüfen und notieren.
  3. Reflektieren: Besprechen, wann die App unsicher war und woran die KI Pflanzen erkennt.

Diklusiv einsetzen

Pflanzen unter der Lupe der Algorithmen

An einer KI-Station bestimmen Lernende Pflanzen mit der App und erfahren dabei, wie Algorithmen in der biologischen Forschung helfen und wo sie irren.

Learner Agency (Lernende entscheiden selbst): Die Lernenden wählen ihre Pflanzen selbst und prüfen die Vorschläge der KI kritisch.

Engagement: Neugier und Bedeutsamkeit weckenEbene 5 · Gesellschaft & Umwelt
1 weitere Idee

Pflanzenatlas des Schulgeländes

Gruppen bestimmen Pflanzen in verschiedenen Bereichen des Schulgeländes und gestalten daraus gemeinsam einen Atlas mit Fotos, Sprachaufnahmen und Fundorten.

Learner Agency (Lernende entscheiden selbst): Jede Gruppe entscheidet, wie sie ihre Funde darstellt: als Foto, Text oder Tonaufnahme.

Handlung & Ausdruck: mehrere Wege, sich auszudrückenEbene 3 · Lerngruppe

Zu schwer? Zu leicht?

Wenn es zu schwer ist

Fünf bekannte Pflanzen vorab markieren und die Steckbriefe vorlesen lassen.

Wenn es zu leicht ist

Ergebnisse mit einem Bestimmungsbuch abgleichen und eine eigene Artenliste mit Fundorten anlegen.

!Worauf achten?

Bestimmungen können falsch sein, deshalb daraus keine Aussagen zu Essbarkeit oder Giftigkeit ableiten; Fotos und Standorte gehen an die Server der Forschenden.

Erfahrungen aus der Praxis

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