Für Schüler:innen, die lange krank sind oder in der Klinik liegen: Sie steuern den Roboter selbst, sehen und hören den Unterricht, melden sich, fahren zu Gruppentischen und sind in Pausen dabei.
2Warum stärkt das Vielfalt?
Der Roboter hält die Verbindung zur Klasse, wenn das Kind nicht vor Ort sein kann: Es bleibt Teil der Lerngruppe und nimmt am Geschehen teil. Die Mitschüler:innen erleben, dass Teilhabe auch auf Distanz gelingt.
3So im Unterricht
Vorbereiten: Einwilligungen und Verschwiegenheitserklärung einholen, WLAN und Ladestation klären, die Klasse vorab einbeziehen.
Im Unterricht: Das Kind steuert selbst, meldet sich und fährt zu Gruppenarbeiten; feste Ansprechperson in der Klasse.
Reflektieren: Regelmäßig mit dem Kind und der Klasse besprechen, was gut klappt und was angepasst werden soll.
Diklusiv einsetzen
Selbst zum Gruppentisch fahren
Ein Kind in der Klinik steuert den Roboter selbst durch den Klassenraum, fährt zu Gruppenarbeiten und bringt sich ins Gespräch ein.
Learner Agency (Lernende entscheiden selbst): Das Kind bestimmt selbst, wohin es fährt und mit wem es arbeitet.
Handlung & Ausdruck: vielfältige Wege der InteraktionEbene 1 · Individuum
2 weitere Ideen
Mit Freund:innen verbunden bleiben
Ein Schüler, der monatelang fehlt, ist per Telepräsenzroboter im Unterricht und in den Pausen dabei und bleibt mit seinen Freund:innen verbunden.
Learner Agency (Lernende entscheiden selbst): Er entscheidet mit, in welchen Situationen er sich zuschaltet.
Engagement: Zugehörigkeit und Gemeinschaft fördernEbene 3 · Lerngruppe