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Bee-Bot & Blue-Bot

Stabiler Bodenroboter in Bienenform, der über Pfeiltasten auf dem Rücken programmiert wird und in 15-cm-Schritten fährt; der Blue-Bot lässt sich zusätzlich per Tablet oder Befehlsleiste steuern.

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Was bedeutet die Ampel?

1Wofür?

Kinder legen auf Bodenmatten Wege zu Buchstaben, Zahlen, Bildern oder Orten einer Geschichte und programmieren die Biene Schritt für Schritt dorthin. So entstehen erste Vorstellungen von Algorithmus, Reihenfolge und Fehlersuche, eingebettet in Sachunterricht, Mathematik oder Deutsch.

2Warum stärkt das Vielfalt?

Programmieren wird handelnd und sichtbar: Jeder Tastendruck ist ein Schritt, den man am Boden nachgehen kann. Das hilft Kindern, denen abstrakte Darstellungen oder das Lesen noch schwerfallen, und feste Rollen (Programmierer:in, Prüfer:in, Wegleger:in) laden zur Zusammenarbeit ein. Für alle wird Programmieren so zu gemeinsamem Problemlösen.

3So im Unterricht

  1. Vorbereiten: Bee-Bots laden, eine Bodenmatte mit 15-cm-Raster auslegen oder selbst gestalten und Befehlskarten mit Pfeilen ausdrucken.
  2. Im Unterricht: In Paaren den Weg zuerst mit Befehlskarten legen, dann eintippen und testen; nach jeder Runde die Rollen wechseln.
  3. Reflektieren: Fehler gemeinsam suchen („Wo ist die Biene falsch abgebogen?“) und besprechen, wie Roboter Befehle ausführen.

Diklusiv einsetzen

Erst planen, dann programmieren

Schüler:innen planen einen Weg genau, programmieren bis zu 40 Schritte und prüfen das Ergebnis. So erleben sie erstes Programmieren und vorausschauendes Denken.

Learner Agency (Lernende entscheiden selbst): Kinder stellen sich gegenseitig Zielaufgaben und wechseln zwischen Planen und Eintippen.

Handlung & Ausdruck: Ziele setzen und planenEbene 5 · Gesellschaft & Umwelt

Aus Leas Fortbildung: Ausstellungskarte Bee-Bot

2 weitere Ideen

Wortschatz auf der Bodenmatte

Auf einer selbst gestalteten Bildmatte fährt die Biene zu Wörtern; die Kinder benennen jedes Ziel, das sie erreichen.

Learner Agency (Lernende entscheiden selbst): Kinder gestalten die Bildfelder der Matte selbst und bestimmen die Zielwörter.

Darstellung: Sprache und Symbole klärenEbene 2 · Lernebene

Aus Leas Fortbildung: Diklusive Sprachbildung, Bildungswochen Apple 2022

Fehlersuche im Tandem

In der Förderschule suchen Paare gemeinsam, wo die Biene falsch abgebogen ist, und korrigieren die Befehlskarten.

Learner Agency (Lernende entscheiden selbst): Kinder erklären sich gegenseitig ihre Lösung und entscheiden gemeinsam über die Korrektur.

Engagement: Ausdauer durch ZusammenarbeitEbene 3 · Lerngruppe

Zu schwer? Zu leicht?

Wenn es zu schwer ist

Nur Vorwärts-Befehle und kurze Wege mit zwei bis drei Schritten nutzen, den Weg vorher mit großen Befehlskarten legen und eine taktile Bodenmatte mit fühlbaren Feldern einsetzen.

Wenn es zu leicht ist

Hindernisse und Pflichtfelder einbauen, den kürzesten Weg planen lassen oder mit der Blue-Bot-App Wiederholungen nutzen und Programme vorab aufschreiben.

!Worauf achten?

Die kleinen Tasten verlangen gezielten Druck (Feinmotorik). Eine häufige Fehlerquelle: Wird vor dem nächsten Programm nicht gelöscht (CLEAR), hängen sich neue Befehle an die alten an. Drehungen aus Sicht des Roboters fallen vielen Kindern anfangs schwer; Richtungspfeile auf dem Roboter und die Blue-Bot-Befehlsleiste helfen.

Erfahrungen aus der Praxis

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